Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit und Ökologie sind derzeit auf der ganzen Welt aktuelle Themen. Die wachsende Verschmutzung der Umwelt und der gewaltige Verbrauch von Plastik ist eines der wesentlichen ökologischen Probleme, auf das man achten muss.

Unter Berücksichtigung unseres diesbezüglich relevanten Geschäftsfelds, bemühen wir uns schon länger, Maßnahmen zu ergreifen, welche dabei helfen die Auswirkungen unserer Tätigkeit auf Natur und Umwelt zu minimieren. Im Streben danach, ein verantwortungsvoller Hersteller zu sein, bemühen wir uns nicht nur um die Einhaltung aller entsprechenden Anforderungen der Europäischen Union, sondern auch darum, ein Verpackungssortiment mit möglichst geringen Umweltauswirkungen anzubieten. Wir sind der Auffassung, dass gerade Verpackungshersteller nicht nur selbst fortschrittliche, weniger umweltschädliche Lösungen suchen müssen, sondern auch gehalten sind, dahingehend Einfluss auf ihre Kunden auszuüben.

Heute können wir unseren Kunden nicht nur recycelbare Verpackungen anbieten, sondern auch solche Lösungen, die weniger Material als üblich verbrauchen ohne dabei schlechtere Qualitätseigenschaften aufzuweisen.

Am 25. März 2015 implementierten wir die Behandlung von auf den Binnenmarkt gelieferten Verpackungen und Verpackungsmüll nach dem litauischen System nachhaltiger Normen. In Zusammenarbeit mit der KTU (Technische Universität Kaunas) https://midf.ktu.edu/news/az-pack-vidaus-rinkai-tiekiamu-pakuociu-ir-pakuociu-atlieku-tvarkymo-pagal-lietuvos-darniuosius-standartus-uab-az-pack-imoneje-sistema/ und MITA (Agentur für Wissenschaft, Innovationen und Technologien) bieten wir die Maßnahme „Inocekiai LT“, womit wir unseren Kunden garantieren, dass die gelieferten Verpackungen den neuesten Anforderunge an optimale Verpackungen gerecht werden.

Im Lehrstuhl für Wärme- und Atomkraftwerke wurde das Projekt „System der Behandlung der an den Binnenmarkt gelieferten Verpackungen und Verpackungsmüll nach den litauischen Nachhaltigkeits-Normen bei UAB AZ-Pack“, gefördert aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, Programm Wirtschaftswachstum, Maßnahme „Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum durch Wissenschaft und technologische Entwicklungen“ unter der Nummer VP2-1.3-UM-05-K „Inocekiai LT“, erfolgreich abgeschlossen.

Das ganze Projekt und die Deklaration zur Einhaltung der Nachhaltigkeits-Normen wurde gemäß den Anforderungen laut dem litauischen Gesetz über die Behandlung von Verpackungen und Verpackungsabfällen und weiterer relevanter Gesetze durchgeführt; während des Projekts erfolgten Untersuchungen, die von EU-Richtlinien, den litauischen Nachhaltigkeits-Normen und weiteren gesetzlichen Bestimmungen als notwendig eingestuft sind: Vibrationseinwirkungen, Druckbelastung, Mindestbrennwert, Widerstandsfähigkeit der verpackten Produkte gegen Durchstechen. In einer Zusammenfassung der Untersuchungen während des Projekts „System der Behandlung der an den Binnenmarkt gelieferten Verpackungen und Verpackungsmüll nach den litauischen Nachhaltigkeits-Normen bei UAB AZ-Pack“ wurden auch Präventivmaßnahmen erörtert, wie man den Verbrauch von Rohstoffen im Unternehmen weiter optimieren kann.

Die klar beschreibenden Nachhaltigkeits-Normen erlauben eine Neubewertung der dem Markt angebotenen Vakuumverpackungen und bei deren Herstellung verwendeten Materialien. Gestützt auf die Hauptkriterien zur Bewertung der Produktqualität und der Besonderheiten kann man begründet bewerten, ob eine Verpackung den vorgesehenen Anforderungen im Sinne einer optimalen Verpackung entspricht. Die Parameter, die bei den wissenschaftlichen Untersuchungen zur Verpackungsherstellung geprüft wurden, wie Festigkeit der Folie, Durchlässigkeit für Sauerstoff, Wasserdampf, Kohlendioxid, bieten ein völlig neues Verständnis für die Qualität von Verpackungen.

Entsorgung von Verpackungsabfällen

Die neuen Anforderungen unterstreichen, dass die Verpackung nicht nur den Bestimmungen der EU-Richtlinien über Verpackungen und Verpackungsabfälle genügen müssen, sondern auch den Nachhaltigkeits-Normen:

  • die Verpackung muss optimal sein, aus minimaler Materialmenge und maximal aufgefüllt (litauische Norm LST EN 13428:2006);
  • schwermetalle wie Blei, Quecksilber oder 6-wertiges Chrom dürfen in der Gesamtkonzentration 100 ppm des Verpackungsgewichts nicht übersteigen (litauische Norm LST 1655:2002);
  • die Menge an chemischen Substanzen und Präparaten in der Verpackung muss bis auf das minimal ausreichende Maß reduziert werden (litauische Norm LST CEN/TR 13695-2:2004);
  • die Möglichkeiten zur wiederholten Nutzung der Verpackung, deren Kompostierung und Verbrennung wurden bewertet (litauische Normen LST EN 13429:2007/ LST EN 13430:2007/ LST EN 13431:2007/ LST EN 13432:2007).